Apen – eine Ausstellung zur Steinzeit direkt vor der Haustür

Wann:
13. Juni 2019 um 09:00 – 12. Juli 2019 um 16:00
2019-06-13T09:00:00+02:00
2019-07-12T16:00:00+02:00
Wo:
Volksbank Apen
Hauptstraße 215
26689 Apen
Deutschland
Preis:
Kostenlos
Kontakt:
Freizeit- und Kulturkreis Bokel-Augustfehn e.V.
Apen – eine Ausstellung zur Steinzeit direkt vor der Haustür @ Volksbank Apen | Apen | Niedersachsen | Deutschland

In einer Ausstellung in der Volksbank Apen, die von der Oldenburgischen Landschaft in Kooperation mit dem Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg sowie der Gemeinde Apen und dem Freizeit- und Kulturkreis Bokel-Augustfehn e.V. präsentiert wird, werden Funde der Burg Apen gezeigt.

Vom 13. Juni bis zum 12. Juli 2019 können sich Besucher zu den bekannten Öffnungszeiten in den Räumen der Volksbank Hauptstraße 215 in Apen, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden, auf eine Zeitreise begeben und Originalfunde bestaunen.

Die Festung Apen stand in unmittelbarer Nähe zum Viehmarktplatz und wurde von den „Herren von Apen“ als Burg errichtet und später zur Festung ausgebaut, vor allem um Zölle zu erheben. Urkundlich erwähnt wurden sie schon um 1233. Im Mittelalter waren die Bauern verpflichtet in den Wintermonaten den Burggraben der Festung für den Verteidigungsfall eisfrei zu halten.

Auch hält sich in der Ortschaft bis heute die Sage, dass man von der alten Festung durch einen Tunnel direkt in das Kirchengemäuer der heutigen St. Nikolai Kirche gelangen konnte und so mancher Burgherr in der Not über diesen Weg fliehen konnte. Gefunden hat man diesen Fluchtweg bis heute jedoch nicht.

In den Jahren 1969 und 1970 hat der Prähistoriker Dr. Dieter Zoller Grabungen auf dem Festungsgelände durchgeführt. Dabei wurden zahlreiche nennenswerte Funde geborgen, die jetzt gezeigt werden sollen.

In einer bisher noch nicht gezeigten Dokumentation werden auf 4 Schautafeln anhand alter Zeitungen und Karten die geschichtliche Entwicklung und die damalige Bedeutung der Aper Festung geschildert.

Die Unterlagen wurden uns von der Königlichen Dänischen Nationalbibliothek Kopenhagens eigens für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt.

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