Drei Veranstaltungshighlights am Wochenende

Gleich drei besondere Events bietet Papenburg Kultur an diesem Wochenende in den verschiedensten Locations der Stadt an. Von einer Kinovorstellung mit der Regisseurin über die Theateraufführung eines Filmklassikers bis hin zum Orchesterkonzert ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Das Boot (Foto:Marina Maisel)
Die Bühnenfassung von „Das Boot“ zeigt am Samstag, 9. März, um 19:30 Uhr die letzten Stunden der legendären U96 und ihrer Mannschaft. Die Veranstaltung ist Teil des „Highlight-Wochenendes“ von Papenburg Kultur (Foto: Marina Maisel)

Los geht es am Donnerstag, 7. März, um 19:30 Uhr mit der Kinovorstellung von „Lou Andreas-Salomé“ anlässlich des Frauentages 2019. Der Film porträtiert eine außergewöhnliche Frau, welche die deutsche Kulturgeschichte auf ungeahnte Weise prägen sollte. Lou Andreas-Salomé entschließt sich schon in jungen Jahren, niemals zu heiraten und sich ganz der Bildung und ihrer intellektuellen Entwicklung zu widmen. Bald tritt sie in Kontakt mit berühmten Philosophen wie Friedrich Nietzsche und Paul Rée, die von ihr fasziniert sind. Mit Sigmund Freuds Hilfe wird sie eine angesehene Psychoanalytikerin. Doch dem noch unbekannten Dichter Rainer Maria Rilke gelingt es, ihr Herz zu gewinnen. Die Besonderheit bei der Veranstaltung ist, dass die Regisseurin und Co-Drehbuchautorin Cordula Kablitz-Post persönlich den Film vorstellt und danach für eine Diskussionsrunde mit dem Publikum bereitsteht. Dieses Event markiert gleichzeitig den Auftakt einer neuen Reihe von Papenburg Kultur mit dem Titel „Starke Frauen“.

Am Samstag, 9. März, hingegen prägt eine gewaltige Konstruktion aus Holz und Metall das Bühnenbild der Stadthalle Papenburgs. Der graue U-Boot-Nachbau liefert den Besuchern des Stückes „Das Boot“ spannende Einblicke in die letzten Stunden der U96. Als „Das Boot“ 1981 in die Kinos kam, wurde der Film ein internationaler Erfolg, erhielt sechs Oscar-Nominierungen und katapultierte Regisseur Wolfgang Petersen und seine Darsteller in die erste Liga der Filmbranche. Kjetil Bang-Hansen hat aus der Vorlage eine Bühnenfassung geschrieben, die den Zuschauer unmittelbar an der Geschichte dieser Männer und dem zermürbenden Warten auf ihren Einsatz teilhaben lässt. Ein ungeschönter Einblick in die äußeren und inneren Zerstörungen eines Krieges.

Vollendet wird das vielseitige Wochenende durch das Konzert des Mendelssohn Kammerorchesters Leipzig am Sonntag, 10. März, um 19:30 Uhr in der Stadthalle. Vom Wunderkind zum Kosmopoliten mit einem weltumspannenden Beziehungsnetzwerk. 1835 übernahm Felix Mendelssohn Bartholdy die Leitung der Leipziger Gewandhauskonzerte. Das nach ihm benannte Mendelssohn Kammerorchester Leipzig um Konzertmeister Gunnar Harms widmet ihm jetzt ein besonderes Konzertprogramm. Der musikalische Gestus des Spezialistenensembles, das sich als Botschafter Mendelssohns sieht, ist dabei geprägt von dem Zusammenspiel mit dem Solocellisten und künstlerischen Leiter Peter Bruns.

Tickets für diese und weitere Veranstaltungen gibt es unter www.papenburg-kultur.de, in der Geschäftsstelle am Hauptkanal rechts 72, oder telefonisch unter 04961 82-307. Für die Kinovorstellung von Lou Andreas-Salomé sind die Karten ausschließlich im Kino Papenburg und in dessen Webshop erhältlich.