Schmiede im Fehn- und Schiffahrtsmuseum Westrhauderfehn öffnet wieder

Premiere am Internationalen Museumstag 19. Mai

Die Museumsschmiede im Fehn- und Schiffahrtsmuseum Westrhauderfehn wird wieder belebt: Erstmals zum Internationalen Museumstag am 19. Mai wird der neue Museumsschmied Wilke Berger Einblicke in das historische Schmiedehandwerk geben.

Schmiede Fehn- und Schifffahrtsmuseum
Blick in die Museumsschmiede (Fotos: Wiemker)

Auch Reparaturen an Haushaltsgegenständen, die zum Entsorgen zu schade sind, nimmt Wilke Berger von 15 bis 17 Uhr gerne vor. Für die Sommermonate sind bereits fünf weitere Sonntage gebucht, an denen Wilke Berger von 14 bis 17 Uhr die Schmiede öffnen wird, darunter auch während des Rathausfestes am 16. Juni.

Die Museumsschmiede des Fehn- und Schiffahrtsmuseums Westrhauderfehn (genannt die Brunsemasche Schmiede) stand ursprünglich am Ortsausgang von Westrhauderfehn nach Ostrhauderfehn. Erbaut 1896, wurde die Schmiede letztmalig Ende der 1950er-Jahre durch den Schmied Johann Brunsema genutzt. Dem Heimatverein Overledingerland wurde die Schmiede 1984 von den Erben Johann und Agate Brunsema als Schenkung überlassen. Daraufhin wurde das Gebäude abgetragen und auf dem Gelände des Museums in 197 Tagen Arbeit originalgetreu wieder aufgebaut.