Ballonfestival in Papenburg auch für 2021 abgesagt

Corona-Pandemie macht Planungen unsicher

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Die Papenburg Marketing GmbH (PMG) sagt das Ballonfestival, das vom 13. bis zum 15. August 2021 geplant war, ab. Grund ist die anhaltende Unsicherheit bei der Planung der Veranstaltung durch die Corona-Pandemie.

„Leider sind noch immer nicht die Voraussetzungen gegeben, um Veranstaltungen dieses Formates angesichts der Corona-Pandemie durchführen zu können“, so PMG-Eventmanager Roland Averdung.  Zum jetzigen Zeitpunkt könne man die Öffentlichkeit nicht in den Stadtpark einladen – sei es zum Verfolgen der Starts oder zum Feiern beim Ballonglühen. „Ebenso können wir als Veranstalter mit vielen teilnehmenden Hobby-Ballonteams nicht die Haftung für nicht vollständig ausgeschlossene Infektionen unter Mitfahrern und Teams übernehmen. Das ist in der aktuellen Zeit einfach das falsche Event-Format“, sagt Veranstaltungsleiter und Ballonexperte Joachim Billstein aus Bremen.

Das Ballonfestival ist nach aktuellem Stand nun für den Sommer 2022 vorgemerkt. Dann sollen vom 13. bis zum 15. August 2022 wieder mehrere Ballone vom Stadtpark aus in die Luft gehen. Ticketinhaber, die bereits für das Jahr 2020 Mitfahrten in einem der Heißluftballone beim Ballonfestival gebucht haben, erhalten nun zunächst ihr Geld zurück. Die erworbenen Tickets sind nicht mehr gültig. Ticketinhaber werden gebeten, sich telefonisch bei der Papenburger Touristinformation unter Tel. 04961-83960 oder per E-Mail an info@papenburg-marketing.de mit ihren Kontakt- und Kontodaten zu melden.

Die Verantwortlichen der Papenburg Marketing GmbH hoffen, dass für den Sommer kleinere Veranstaltungen möglich sein können. „Wir wünschen uns zeitnah Rahmenbedingungen, die verlässlich für Besucher und Veranstalter gleichermaßen sind. Erst dann können wir wieder richtig planen“, sagt Averdung. „Wir haben große Lust, die Menschen mit Unterhaltung wieder auf andere Gedanken zu bringen, denn wir alle sehnen uns nach unbeschwerter Zeit“, so der PMG-Eventmanager.

Roland Averdung bedauert, dass die politischen Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus derzeit keinerlei Perspektive und damit auch keine Planungssicherheit biete.

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