Tausende strömten übers Straßenfest Ostrhauderfehn

Ostrhauderfehn – Gutes Wetter und viele Attraktionen zogen am vergangenen Wochenende tausende Besucher nicht nur aus dem direkten Umland zum Ostrhauderfehner Straßenfest. 

    

Von der Mühle bis ins Gewerbegebiet

Die Idafehntjer Mühle hatte zum Straßenfest Backtag, beim Modehaus Dirk Schmidt zog sich die erste Flohmarktmeile für die Besucher hin. Entlang der Hauptstraße ging es dann weiter, bevor sich sich das bunte Treiben in Höhe Wreesmann in die Gewerbegebiete verlagerte. 
Mehr als 100 Stände waren allein auf der Liste der Gemeinde zu finden, alle wollten sich am Straßenfest beteiligen. Viele Vereine präsentierten sich in diesem Jahr mit mehr als einem Angebot. So gab es bei den Holterfehner Schützen neben Kaffee und Kuchen auch Lichtpunktschießen, bei der KIG wurde Kinderschminken angeboten. Bei Ennens gab es in diesem Jahr neben dem Fahrgeschäft „Extasy“ einen Stand mit edlen Tropfen und eine kostenlosen Tattoo-Aktion. 
Beim Waggon präsentierte sich die „Sound-Factory“ Ostrhauderfehn, ein musikalisches Jugendprojekt der Gemeinde zusammen mit der Musikschule Takt und Ton.

Flohmarkt ohne reine Klamottenmeile

Erfreulich war die Verteilung der vielen Flohmarktstände. Eine konzentrierte Meile der Textilien- und Taschenhändler gab es in diesem Jahr nicht, so das immer wieder Abwechslung auf der Marktmeile geboten wurde. Von Nippes über Spielzeug bis hin zu Raritäten aus der Scheune oder dem Keller konnten die Schnäppchenjäger in diesem Jahr auf jeden Fall reichlich Schätze finden.

Musikalisch gab es neben den Spielmannszügen Ostrhauderfehn und Flachsmeer auch Shanty, Drehorgelspieler, DJ’s und die Live-Band „FreshUp!“, die ihr erstes Konzert nach Gründung beim Autohaus K&E gaben.

Hunger oder Durst musste auf dem Straßenfest keiner haben, das kulinarische Angebot in diesem Jahr war breiter aufgestellt. So blieben kaum Wünsche übrig. 

Bus-Shuttle neu in diesem Jahr

Ganz neu war der in diesem Jahr eingeführte, kostenlose Bus-Shuttle, der die Besucher an mehreren Haltestellen über das Straßenfest brachte. Neben der Mühle in Idafehn, Wilken-Poelker und K&E ging die Route entlang der Hauptstraße. 
Der Bus wurde, so der Fahrer im Gespräch, gerade von älteren Personen und Familien mit kleineren Kindern sehr gut angenommen. Im Verlaufe des späteren Nachmittag ließen sich auch viele per „Rundfahrt“ zu ihrem Fahrzeugstellplatz zurückbringen. 

Alles in allem dürfte es unter den vielen Besuchern durchaus ein positives Feedback für das diesjährige Angebot geben. Gefühlt waren auf jeden Fall weit mehr Besucher als in den letzten Jahren auf dem Straßenfest und auch am fortgeschrittenen Nachmittag ließ der Besucherstrom kaum nach.