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Viele Zähler, ein Nenner: Papenburg zeigt mit Menschenkette „klare Kante“

Rund 600 Menschen beteiligten sich an der Menschenkette für Solidarität und gegen Hass und Hetze.

Mit solch einem Zulauf hatten die Organisatoren kaum gerechnet. Rund 600 Menschen beteiligten sich am vergangenen Samstag an der Menschenkette für Solidarität entlang des Hauptkanals in Papenburg. Vereine, Bands, Familien, Kinder, Senioren, Eltern, Singles, so gemischt wie die Menschen, die still für zu mehr Solidarität aufriefen so bunt waren ihre Beweggründe. In einem sind sich aber alle einig: Eine vernünftige Zukunft funktioniert nur auf gemeinschaftlicher Basis.

Trotz trüben Wetters viel Zulauf

Bereits lange vor 16 Uhr fanden sich die ersten Demonstranten am Hauptkanal ein. Der Zustrom riss auch nach Beginn der Demo entlang des Hauptkanals nicht ab, so dass die Kette schließlich von Platz vor der Sparkasse Emsland bis zum Café Engel reichte. „Für Solidarität und gegen Hass und Hetze“, so lautete das Motto der Demonstration. So standen am Ende rund 45 Minuten rund 600 Menschen für ihre Ziele am Hauptkanal. Einige mit einer Flagge als Zeichen gegen Rechts, andere mit der Pride-Fahne für die LGBTQ-Bewegung. Einzelne mit Plakaten gegen die Bewegung der Corona-Leugner und mit Aufrufen für die derzeit angebotenen Corona-Schutzimpfungen.

In einer Sache jedoch waren sich alle Besucher einig. Die Zukunft gestalten wir als Gemeinschaft. Das geht nur mit demokratischen Grundsätzen, Verständnis und Offenheit füreinander und als solidarische Gemeinschaft.

Menschenkette für Solidarität Papenburg
Organistor Ralf Uchtmann der Initiative #wirsindmehrpapenburg zeigte sich begeistert vom Zulauf.

Die Behörden zeigten sich mit dem Verlauf zufrieden

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„Nichts auszusetzen, haben wir aber bei der Organisation und dem Publikum auch nicht erwartet“, so die Fußstreife der Papenburger Polizei zum Verlauf der Demo. Die zahlreichen Ordner entlang der Demo hatten alles im Griff, nur vereinzelt musste nochmals auf die Regeln hingewiesen werden, die dann sofort umgesetzt wurden. Auch die anwesenden Rettungskräfte bekamen keine Arbeit.

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