Dorfladen „LebensMittelPunkt“ in Potshausen öffnet seine Türen

Von Freitag bis Montag gibt es Backwaren, Bio- und Regionalwaren sowie Geschenkartikel und Deko.

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Pandemiebedingt ganz ohne großen Eröffnungsrummel ging am vergangenen Freitag die Öffnung des neuen Dorfladens in Potshausen über die Bühne. Ab jetzt können alle Kunden von Freitag – Montag im ca. 25 qm großen „Lädchen“ im ehemaligen Komponistenhaus an der Potshauser Straße 26 Backwaren und Kuchen von Bäckerei Ripken, Leckeres von Fleischerei Tuitjer, Kaffee der Rösterei Baum, Honig, Nudeln, Eierlikör und vieles mehr aus der Region kaufen.

Abgerundet wird das hochwertige, regionale Warenangebot durch viele Bio-Produkte sowie Deko- und Geschenkartikel.

(v.l) Pressesprecher Michael Schaper, EBZ-Geschäftsführer Dr. Sören Petershans, Dorfladen-Leiterin Stefanie Hanekamp und EBZ-Trägervereinsvorsitzender Wilfried Steenblock freuen sich über die Eröffnung des „LebensMittelPunkt“ und die künftigen Besucher.

„Bei der Auswahl der angebotenen Produkte haben wir sehr viel Wert auf regionale und nachhaltige Produkte gelegt“, so Dorfladen-Leiterin Stefanie Hanekamp. Bereits an zwei Probetagen vor Ostern wurden die Abläufe geprobt und auch das Warenangebot an die Wünsche der künftigen Kunden angepasst.

Öffnungszeiten:

Freitag 09:00 – 12.00 und 14:00 – 17:00 Uhr
Samstag 09:00 – 12:00 Uhr
Sonntag 09:00 – 12:00 Uhr
Montag 09:00 – 12:00 und 14:00 – 17:00 Uhr

Erreichbar ist der Dorfladen Potshausen telefonisch unter der 04957 / 928 850, via E-Mail unter dorfladen [ät] potshausen.de. Für Navigationsgeräte lautet die Anschrift Potshauser Straße 26, 26842 Ostrhauderfehn.

Nachhaltig nicht nur beim Warenangebot

Rund 800.000 Euro kosteten Kauf und Umbau des ehemaligen Komponistenhauses. Bis 2016 wurde das Gebäude als Internat für Jugendliche genutzt, die ihren Bildungsanschluß im EBZ nachholten. Rund 450.000 Euro flossen dabei aus Fördermitteln des Amts für regionale Entwicklung, 350.000 Euro brachte das EBZ aus eigenen Mitteln auf.

Den Plan für eine Weiternutzung des Gebäudes entwickelte die Potshauser Taskforce. Bis in die 1970er Jahre waren im Ort alle Möglichkeiten des täglichen Bedarfs gegeben. Vom kleinen Postamt bis zur Kneipe war alles vorhanden, was das Leben und die Gemeinschaft auf dem Land lebens- und liebenswerter macht. Heute ist der Ort Anlaufstelle für Bildungsgäste aus allen Teilen Deutschlands.

Mit der Sanierung, dem Umbau und der Weiternutzung als Dorfladen und Treffpunkt wurde dem Ort wieder ein Stück Lebensqualität zurück gegeben. Bei der Vergabe der Aufträge wurde ebenfalls Wert darauf gelegt, das alle beteiligten Handwerksbetriebe aus dem nahen Umland kommen.
„Nachhaltigkeit heißt eben auch, beim Umbau oder der Sanierung dafür zu sorgen, daß die Gelder in der Region verbleiben und dort die Kaufkraft stärken. Somit wurde nicht nur beim Warenangebot, sondern auch bei der Sanierung besonderer Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit gelegt“, so EBZ-Geschäftsführer Dr. Sören Petershans.

Direkt angeschlossen an das Gebäude ist ein Neubau, der einen Versammlungsraum für bis zu 100 Personen beherbergt.

Offizelle Eröffnung bereits in Planung

Eine offzielle Eröffnungsfeier mit allen Handwerkern, Unterstützern, Helfern und Förderern sowie Ehrengästen ist in Planung. Die Organsatoren haben dafür den 21. Mai 2021 vorgesehen. „Hoffentlich ohne Lockdown, dafür mit vielen Gästen“, so wünscht sich EBZ-Vorsitzender Wilfried Steenblock die offizielle Eröffnung. Bis dahin sollen auch das noch im Umbau befindliche Café und die gemütliche Terasse fertig gestellt sein.

„Café multifunktional“

Noch befindet sich das neben dem Dorfladen gelegene Café in der Bauphase. Der Raum des Cafés soll nach den Wünschen der Betreiber sowohl für Bildungs- wie auch Kulturangebote nutzbar sein. Eine multifunktionale Bühne soll sowohl als Bühne für Kleinkunst dienen wie auch ein zentrales Element im Bildungsbereich werden. Geplant ist auch, künftige die Angebote aus Bildung und Kultur zeitgemäß per Ineternet-Streaming anbieten zu können.

Der große, gepflasterte Parkplatz, die Lage direkt an der Fehnroute und die Café-Sonnenterasse dürften später nicht nur ein Anziehungspunkt für Dorfbewohner und Ortsansässige sein. Die Lage des künftigen Cafés direkt an der Ausflugs-Route dürfte auch die Fahrrad-Touristen und Biker interessant und für die eine oder andere Erholungspause Anlauf- oder Treffpunkt werden.

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