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Macht sein Ding: Udo Lindenberg rockt in Papenburg

Papenburg – 71 Jahre und kein bisschen leise: vor 20.000 Menschen spielte Panik-Rocker Udo Lindenberg erstmalig in Papenburg und lieferte dabei eine fulminante Bühnenshow.

Zum Intro eilte das Panik-Orchester auf seine Plätze und weibliche „Crew“ macht den Landeeinweiser. Udo Lindenberg ließ sich trotz Regen mit einem Kran über das Bühnendach hinweg auf die Bühne heben. Gewohnt lässig und mit Zigarre in der Hand. Kaum gelandet, legte er auch schon los. Das Mikrofon wie ein Lasso schwingend, stieg er gleich mit „Odyssee“ ins Konzert ein. Nach „Einer muss den Job ja machen“ und „Mein Ding“ begrüßte Lindenberg seine zahlreichen Gäste, die im Regen teils bereits seit Einlassbeginn direkt vor der Bühne auf ihren Star warteten. Selbst nach Konzertbeginn strömten die Fans noch auf den Platz, gehüllt in Regencapes. Obwohl teils dicke Tropfen fielen schaffte es der immer wieder einsetzende Regen nicht, den Zuschauern die Stimmung zu vermiesen.

Ein Udo Lindenberg lässt sich nicht den Mund verbieten

Lässig, schnoddrig holte Udo Lindenberg aus und sparte auch nicht mit politischen Botschaften und klaren Ansagen. So bezeichnete er Putin und Trump als „Schwachmaten“ und reckte den Mittelfinger in die Nachtluft. Auch zum Song „Führer“ flimmerten Botschaften über die Leinwand – Marie LePen, Erdogan oder Geert Wilders mit bunten Party-Hüten versehen.

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Zum AC/DC-Cover von „Highway to hell“, hier in der „Heimweg wirds hell“-Version kam Blödelbarde Otto Waalkes als Verstärkung mit auf die Bühne.

Im Zugabenblock viele Klassiker

„Andrea Doria“, „Sonderzug nach Pankow“, schließlich die Einleitung des rund zwanzigminütigen Finales mit „Reeperbahn“. Am Ende entschwand Udo Lindenberg, wie er kam – allerdings in einen Raumanzug gehüllt. Mit Feuer und „Raketenantrieb“ ließ sich der Star, der einen sagenhaften, mehr als zweistündigen Auftritt hinter sich hatte, per Kran wieder von der Bühne heben.

Als Vorband kam das Pop-Duo SDP

Strömender Regen schon bei Einlass auf das Gelände, strömender Regen bei den ersten Klängen des Pop-Duos SDP (steht für: Stonedeafproduction). Die Berliner Musiker Vincent Stein und Dag-Alexis Koplin verbinden Rock, Pop, Dance und Hip-Hop zu einer ganz eigenen Stilrichtung. Ihre oftmals mit Satire oder Ironie gespickten, ausschließlich mit deutschen Texten versehen Songs können schnell zum Ohrwurm werden. Sowohl Alltägliches als auch politische Aussagen versteckt das Duo geschickt in ihren Songs.

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