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Montag, 28. November 2022
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So feiert der Norden! NDR 2 Papenburg Festival begeistert 29.000 Musikfans

29.000 verkaufte Tickets für beide Konzerttage sprechen eine eindeutige Sprache

Es war das 20. Festival vor der Kulisse der Meyer Werft und gleichzeitig das Erste, dass an zwei Tagen stattfand. Moderiert von Elke Wiswedel und Jens Marhold gab es nicht nur auf der Bühne wahre Feuerwerke. Auf der riesigen Bühne standen am Freitag LOI, Culcha Candela, Nico Santos, SDP sowie die DJs Alle Farben und Felix Jaehn. Der Samstag startete eine Stunde früher mit revelle, Kelvin Jones, Joris, Zoe Wees und Johannes Oerding. Den Headliner am Samstag machte Rap-Poet Marteria.

Alles ein bisschen größer

Gleich an zwei Tagen fand das 20. NDR 2 Papenburg Festival statt. Am Freitag strömten 12.000 Besucher auf dem zum Festivalgelände umgebauten Parkplatz vor den Werkshallen, am Samstag kamen 17.000 Gäste auf den Platz vor der riesigen Bühne. Im Gegensatz zu den Vorjahren ist die Bühne deutlich größer. 40 Meter breit, 30 Meter tief, jede Menge Licht und Bühnentechnik sorgten für unvergessliche Bühnenshows.

Rund 500 Arbeiter vom Catering bis zum Sanitärbereich arbeiteten seit Montag vor dem Festival an der reibungslosen Umsetzung. Rund 30 LKW sind nötig, um all die Technik, die Lichter, die Spezialeffekte und die rund 12.5 km Kabel zu transportieren.

Der Freitag

Pünktlich um 15.30 Uhr öffneten sich die Einlasspforten zum 16.500 qm großen Festival-Gelände. Nach kurzer Anmoderation und erstem Stimmungstest vom Moderatorenteam Elke Wiswedel und Jens Marhold performte Newcomerin LOI. Abgesehen vom Bereich vor der Bühne war auf dem großen Gelände noch viel Platz für Besucher.

Im Anschluss an den Auftritt stand Papenburgs Bürgermeisterin Vanessa Gattung neben dem Moderatorenteam auf der Bühne. Nach einer kurzen Ansprache, in der sie sich gegen den Krieg in Europa aussprach und darum bat, auch derer zu gedenken, denen im Augenblick nicht nach feiern zu Mute ist ließ der Papenburger Taubenzüchter Alfred Gibbesch unter dem Motto „Fliegen für den Frieden“ 100 Brieftauben frei. Die „Friedenstauben“ traten vom Gelände die rund acht Kilometer lange Heimreise zum heimischen Stall an, wo Futter auf sie wartete.

Mit dem Auftritt von Culcha Candela gegen 17.00 Uhr füllte sich schlagartig der Platz. Die Arme oben hieß es dann für die Besucher, links, links, links, rechts, rechts, rechts. Auch nach 19 Jahren auf der Bühne weiß die Band noch mit „Berlin City Girl“, „Hamma“ oder ihrem brandneuen Titel „Warum immer ich“ die Massen zu begeistern.

Mit dem Auftritt von Nico Santos fand dann auch die Bühnenbeleuchtung und Pyrotechnik erste Verwendung. Neben „Play with fire“ durfte natürlich „Rooftop“ nicht fehlen.

Eine grandiose Bühnenshow lieferte die „Bekannteste unbekannteste Band der Welt“, SDP dem Publikum. Shakehands mit den Gästen in den vorderen Reihen, reichlich Pyro, Licht und Feuerwerk rundeten eine mehr als einstündigen Auftritt der Band ab. Die Stimmung auf dem Platz stieg und stieg.

Um 22 Uhr übernahmen die DJs Alle Farben und Felix Jaehn das Kommando über die tanzende und feiernde Menge. Hämmernde Beats, visuelle Effekte auf der Bühne, über die großen Videowalls und Feuerwerk beendeten den ersten Festivaltag.

Der Samstag

Am Samstag strömten bei bestem Wetter rund 17.000 Besucher auf das Gelände. Den Auftakt zum Festival-Samstag Singer-Songwriterin „revelle“, gefolgt von Kelvin Jones. Sänger Joris überraschte die Fans mit einem Auftritt inmitten der Menge. Zum Start seines Auftritts stand er mit Gitarre beim NDR-Kamerateam inmitten des Publikums. Überhaupt zeigten sich die meisten der angereisten Stars sehr publikumsnah.

Gefühlvoll ging es nach kurzer Umbaupause mit Zoe Wees weiter. Die Hamburger Sängerin mit der einzigartigen Stimme konnte nach ihrem Auftritt sicher einige neue Fans verzeichnen.

Mit einsetzender Dämmerung betrat Johannes Oerding die Bühne. „Alles brennt“, „An guten Tagen“, die Auswahl der Setliste gefiel dem Publikum, das dankbar mitmachte und die Hände im Takt klatschen ließ.

Den Abschluss des Samstags machte der Headliner Marteria. Der Rapper setzte mit seinem Auftritt auch den Schlusspunkt unter ein sehr gelungenes Festivalwochenende.

Die Papenburger Polizei vermeldete keine Zwischenfälle im Zusammenhang mit dem Festival. Erprobt aus den vergangenen Jahren hatte man ein gut funktionierendes Konzept für den An- und Abreiseverkehr auf die Beine gestellt.

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